Sencha-Meisterin zelebriert Tee-Zeremonie im An-Mo

Eine echte Teezeremonie ist fast wie eine Meditation: Sie erfordert Ruhe und Konzentration – und dauert mindestens eine Stunde. Bei AnMo gibt es für Gäste von Führungen die außergewöhnliche Möglichkeit einer kurzen Stippvisite.

AnMo ist die Abkürzung der Vornamen der Gründerinnen: Anna und Motoko.
Anna Friedel und Motoko Dobashi sind zwei Künstlerinnen, die in Düsseldorf leben und arbeiten. Sie lernten sich während ihres Studiums an der Münchner Kunsthochschule kennen und reisten gemeinsam nach Japan und Hongkong. In dem Laden verbinden sie nun ihre beiden Passionen: Tee und Kunst.

Motoko ist ausgebildete Sencha-Meisterin, was recht selten ist, denn die meisten Tee-Meister sind Matcha-Meister. Je nachdem, welcher Tee gerade neu angekommen und im Sortiment ist, erklärt sie die Sorte. Anmo bietet die exklusivsten Teesorten – und unterscheidet (wie wir es vom Wein gewohnt sind) je nach Anbaugebiet, Lage und Bodenbeschaffenheit/Terroir. Die Mitarbeiter kennen sich nicht nur mit japanischen Tees aus. Mein Favorit war der Schatten-Tee: Dabei wird die Pflanze mit Tüchern drei Wochen lang zugehängt. Durch den Schatten entwickelt die Pflanze mehr Chlorophyll – und dadurch enthalten die Teeblätter deutlich mehr Umami-Geschmack als ein herkömmlicher Tee.

Serviert wird in Nähhut-kleinen Keramik-Tässchen – natürlich ohne Henkel. Die Keramik hat in Japan eine große Tradition, daher sind die bei Anmo verwendeten Tassen und angebotenen Tee-Service und Geschirr allesamt kunstvolle Handarbeit.

AnMo – Art Cha

https://anmo-art-cha.com/


Bendemannstraße 18
Düsseldorf-Stadtmitte

Haben Sie nun Interesse an einer Führung durch Klein-Tokio – das japanische Viertel Düsseldorf? Dann kontaktieren Sie mich 🙂

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