Eine Ecke der alten Stadtmauer steht noch

Mit ihrem großen Bestand an Altbauten zieht die Düsseldorfer Carlstadt (https://de.wikipedia.org/wiki/Carlstadt_(D%C3%BCsseldorf) wohlhabende Bewohner an. Gut 2000 Menschen leben in diesem südlich an die Altstadt angrenzenden Stadtteil – ihr durchschnittliches Pro-Kopf-Jahreseinkommen liegt bei knapp 85.000 Euro.

Dass in der Carlstadt die einzigen Reste der einstigen Stadtbefestigung zu finden sind, wissen selbst viele Düsseldorfer nicht. Die kleine Festung der Zitadelle ist hinter dem Stadtmuseum zu finden. Sie wurde Mitte des 16. Jahrhunderts angelegt. Auf ihrem Grund befinden sich die älteste Bebauung dieses Stadtteils – rund 100 Jahre bevor der eigentliche Kernbereich der Carlstadt errichtet wurde. Ab 1641 wurden innerhalb der Zitadelle Wohngebäude errichtet – gut 120 Jahre später war die Besiedelung dieses Gebiets abgeschlossen. Das geht aus einem Stadtplan von 1764 hervor.

Oben im Rosengarten kann man die Mauern auch gut nachverfolgen.
Blick auf die einzige spitze Zacke der Zitadelle

Um auf die Zitadelle zu gelangen, gehen Sie links am Stadtmuseum – das im Palais Spee untergebracht ist – vorbei und dann die in der Mauer eingelassene Treppe zum Rosengarten hoch.

Wenn Sie nun Lust auf einen Spaziergang mit mir durch Carlstadt haben – herzlich gerne! Nehmen Sie dazu bitte Kontakt zu mir auf.

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