Yokohamas Urban-Art-Star gestaltete Café-Wand

Regelmäßige Leser*innen meines Blogs wissen, dass ich ein Fan von Urban-Art bin. Auch im Japanviertel gibt es ein Meisterwerk. Es befindet sich an den Wänden des Wakaba Cafés in der Marienstraße – dort wo früher der Laden der Bäckerei „My Heart“ war. Hier landen Rieselvögel oder sehen aus, als wollten sie den Besuchern des Cafés gleich in den Kopf hacken. Aber sehen Sie selbst:

Geschaffen hat dieses Wandgemälde in dem japanischen Café natürlich ein japanischer Künstler: der Maler, Illustrator und Designer Kensuke Takahashi. Er stammt aus Yokohama. Schon als Kind kam er mit den bildenden Künsten in Berührung, seit 2005 widmet er sich ganz dem künstlerischen Schaffen. Mit viel Talents und kreativer Freiheit schafft Kensuke unkonventionelle Arbeiten mit einem breiten Spektrum an Motiven. Er arbeitet für Festivals, Events, und die Yokohama Brewery, gestaltet Plattencover für Musiker und vieles mehr. 2012 präsentierte er seine Werke erstmals in Yokohama. Anschließend wurden sie in Tokio und Nagoya gezeigt. Inzwischen hat Kensuke sein Tätigkeitsfeld erweitert und gestaltet Wandmalereien, Innenwände für Restaurants wie dieses hier, aber auch Kunstwerke für Unternehmen und Behörden sowie Live-Malaktionen.

Ich weiß nicht, ob dies sein erstes oder gar einziges Werk in Deutschland oder Europa ist. Mir jedenfalls ist sein Name hier im Wakaba Café zum ersten Mal begegnet. Und ich bin beeindruckt: Filigrane Linien lassen die Federn der Rebhuhn-ähnlichen Vögel wirklich lebendig und federleicht erscheinen. Gleichzeitig haben die Tiere einen ernsten Ausdruck rund um den Schnabel. Bei Vögeln kann man ja nicht von „Gesichtsausdruck“ sprechen. Sie scheinen die Gäste des Cafés direkt anzuschauen. Blicken sie neugierig oder neidisch in die Matcha-Latte-Gläser und auf den Kuchen? Diese direkte Kommunikation mit den Vögeln an der Wand finde ich großartig.

Wie das Gros aller Street Art-Künstler findet man auch Kensuke Takahashi auf Instagram:
https://www.instagram.com/kensuketakahashi1977.art

Übrigens: Im Japanischen wird der Familienname zuerst genannt – also wie „Müllers Alois“. Also ist Takahashi der Vorname.

Wakaba Japan Shop And Café
Marienstraße 26
Düsseldorf-Stadtmitte – im Japanviertel

Gerne führe ich Sie durchs japanische Viertel. Kontaktieren Sie mich!

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