Wo die Partymeile ihren Anfang nahm

Selbst Einheimische, die ihre Stadt sehr gut kennen, erheben den Blick nicht so weit nach oben. Kaum jemand hat jemals die Weltkugel bewusst wahrgenommen, die auf dem Dachfirst in der Schneider-Wibbel-Gasse thront. Unter ihr am Haus steht in güldenen Lettern: „DIE GOLDENE WELT“.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Düsseldorfer Altstadt schwer zerstört. Wer mit aufmerksamem Blick die Häuserfassaden anschaut, entdeckt, dass mehr als jede zweite Fassade aus der Nachkriegszeit stammt. Die gesamte Schneider-Wibbel-Gasse zählt dazu. Sie wurde komplett neu aufgebaut. An der Ecke zur Bolkerstraße zog die Sparkasse ein, und in Hausnummer 7 ein Vergnügungslokal. Damals war das „Tanzen auf Trümmern“ ziemlich umstritten – so wie heute die gesamte Altstadt bei vielen Menschen keinen guten Ruf hat (laut, dreckig, Asis und Pöbel – aber die ware auch vermutlich schon seit Jahrzehnten nicht mehr da und haben deshalb keine Ahnung!). Dieses Vergnügungslokal jedenfalls war der Anfang der „längsten Theke der Welt“, die Keimzelle der Altstadt, so wie wir sie heute kennen. Ja ja – alles hat mal klein angefangen.

Ausführlich können Sie über die Düsseldorfer Altstadt in der Wikipedia nachlesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Altstadt_(D%C3%BCsseldorf)

Zu finden ist die Weltkugel über dem Restaurant „Da Primo“ (https://www.daprimo.de/224)
Schneider-Wibbel-Gasse 7
Düsseldorf-Altstadt

Haben Sie nun Interesse an einer Führung zu den Geheimnissen der Altstadt bekommen? Ich freue mich schon auf Ihre Kontaktaufnahme!

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