Kellnerinnen im Kimono bedienen im Benkay

Das Hotel Nikko in der Immermannstraße ist für viele Düsseldorfer und Besucher der Inbegriff der gehobenen japansichen Hotel- und Restaurantkultur. Sein Restaurant heißt Benkay und bietet abends und für Gruppen mehrere Teppanyaki-Räume mit Tatami-Matten an, wo den Gästen auf den traditionellen Reisstrohmatten „Schaukochen“ geboten wird. Auf die heiße Platte kommt dann auch mal etwas vom Wagyu-Rind aus Kobe, wo das Kilo im Einkauf lässig die 200-Euro-Marke überschreiten kann. Selten kommt man abends unter 50 Euro pro Person raus – nach oben ist der Rechnungspreis offen.

Ganz anders das Lunch-Menü: Für 12 Euro kommt hier das Tages-Menü auf den Tisch – grüner Tee mit beliebig viel Nachfüllen inbegriffen. Panierter Lachs, gekochte Makrele, Hühnchen. Dazu gibt es immer eine kleine Miso-Suppe, ein Salätchen und ein paar sauer eingelegte japanische Gemüse sowie Reis. Mir hat es der Kaisen-Don angetan, auf den immer mindestens drei verschiedene Scheiben roher Fisch – meist Lachs, Thunfisch und Oktopus oder Aal – draufgelegt werden. Dafür fühle ich mich schon fast als Luxus-Esserin, denn es kostst 2 Euro mehr.

Das Benkay ist der einzige Ort in Düsseldorf, der mir bekannt ist, wo Kellnerinnen ihre Gäste im Kimono bewirten. Das schafft schon eine ganz besondere – sehr typisch japanisch anmutende Atmosphäre.

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Eingang ins Benkay-Restaurant: Typisch japanisch hängen Stoffe herab und sorgen dafür, dass große Deutsche mit einer kleinen Verbeugung ins Restaurant eintreten

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extrem hübsch anzuschauen: Damen im Kimono

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Lunch-Menü mit gekochter Makrele. In dem schwarzen abgedeckten Schälchen ist die Miso-Suppe. Es gibt keinen Löffel, sie wird direkt aus dem Schälchen getrunken.

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Kaisen Don. Rechts unten die „Vorsuppe“ mit Udon-Nudeln und Eierstich.

Benkay im Nikko
Immermannstr. 41
40210 Düsseldorf
Telefon: +49 211 834 2620
benkay@nikko-hotel.de

http://www.benkay-restaurant.de/

Haben Sie jetzt Appetit bekommen auf eine Entdeckungstour durchs japanische Viertel Düsseldorfs? Gerne führe ich Sie – schaun Sie doch mal hier meine Tour durch „Klein Tokio“ am Rhein an.

 

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