Was vom Berger Tor übrig blieb

Berger Straße, Berger Hafen, Berger Tor – aber keine Berge … das ist wohl typisch für Düsseldorf, die Stadt, auf deren Marktplatz kein Markt mehr stattfindet und auf deren Burgplatz keine Burg steht. Wobei es heute weder Berger Hafen noch Berger Tor mehr gibt.

Hier stand einst das Berger Tor: am südlichen Ende der Citadellstraße, am heutigen Stadtmuseum. An dessen Backsteinmauer ist noch eine Bronzeplakette als Hinweis angebracht:

Citadellstraße – Ecke Bäckergasse. Links am Stadtmuseum hängt die Plakette vom Berger Tor. Rechts an der Ecke hinter den Sträuchern das Kneipen-Restaurant „Zicke“.

Nur eine Tafel blieb vom einstigen Berger Tor übrig:

Damit Sie sich vorstellen können, wie es einst aussah, hier ein historisches Bild aus dem Stadtarchiv:

das 1620 errichtete Berger Tor wurde 1895 abgerissen Foto: Stadtarchiv Düsseldorf

Im Berger Tor befand sich auch eine Gefängniszelle – das sogenannte „Speckkämmerchen“. Sie wurde oft als Ausnüchterungszelle genutzt, beispielsweise am Ende des „Blauen Montags“, der insbesondere zu Zeiten der Industrialisierung für degeneriertes Handswerksbrauchtum stand.

Mehr Infos zum Berger Tor können Sie im Online-Lexikon Wikipedia nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Berger_Tor

Citadellstraße / Ecke Bäckergasse
Düsseldorf-Carlstadt

Habe ich Ihnen nun Lust gemacht auf einen Spaziergang durch Düsseldorfs Geschichte? Dann sprechen sie mich an!

Dieser Beitrag wurde unter Besondere Orte in Düsseldorf, Sehenswürdigkeiten, Stadtviertel, Tipps und Infos abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.