Sich vor einer Kneipentour den Magen füllen

Was ist das typische Düsseldorfer Essen? Wie so oft, wenn es um Geschmacksfragen geht, scheiden sich hier die Geister. In provozierenden Momenten antworte ich dann „Ramen-Suppe“. Wenn es um Brauhausküche geht, dann sollte der Rheinische Sauerbraten recht weit oben auf der Liste stehen. Aber wenn es sich ums typischste „Magen-Füllen“ in der Altstadt dreht, dann geht kaum etwas am „Schweinebrötchen“ vorbei. Allen voran bietet „Schweine Janes“ auf der Bolker Straße diese füllende Grundlage für eine lange Nacht, die allerdings auch gern als Mitternachtssnack zwischendurch eingenommen wird.

Wie der Name schon sagt sind Schweinebrötchen nichts für Vegetarier, Veganer – und alle, die kein Schweinefleisch essen. Zudem sind sie garantiert vitaminfrei: Ein halbes Weizenbrötchen, auf das mehrere Lagen am Spieß gegrillter Krustenbraten gestapelt werden. Oben drauf kommt dann die zweite Brötchenhälfte. Die muss der Esser als erstes abheben, ordentlich Senf aufs Fleisch geben und dann wieder drauf“kleben“.

Dann kommt die „Kunst des Essens“ – möglichst ohne die Hälfte des Inhalts aus dem Brötchen zu verlieren oder sich das Gesicht inklusive Kleidung einzufetten 🙂 Fett ist ein Geschmacksträger und so schmecken die Schweinebrötchen einfach nur gut!
Und als Grundlage für eine feuchtfröhliche Zechtour durch die Altstadtkneipen ist es einfach perfekt.

Der Preis für einen vollen Magen ist unschlagbar: unter 4 Euro!
Generationen von Düsseldorfer Schülern und Studenten hätte ohne Schweinebrötchen vermutlich nicht überlebt 🙂

Vielen Dank an Oleksandr (Sascha) Chyzhov aus der Ukraine, dass ich seine Fotos veröffentlichen darf.


Dieser Beitrag wurde unter Essen und Trinken, Tipps und Infos abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.