Renzo Pianos schwimmende Eiswürfel

Der neueste Zuwachs an Architektur im Medienhafen ist das „Float“ von Renzo Piano. Den während der Bauzeit verwendete Namen des Projekts, „Casa Stupenda“ fand ich eher nichtssagend. Den inoffiziellen Spitznamen „Floating Cubes“, fand ich hingegen enorm einleuchtend: Die gläsernen Würfel schwammen wie Eiswürfel auf einer Wasserfläche. Heute heißen sie also nur noch „Float“. Aber vielleicht ist der Name ja auch eine Anspielung auf die tollen Wagen bei Karnevalsumzügen? Denn „Umzugswagen“ heißt auf Englisch ja auch „float“.

Auch hier bin ich mal in mich gegangen und habe überlegt, wo ich schon alles Gebäude von Renzo Piano gesehen habe. Als erstes fiel mir die Fondation Beyeler in Riehen bei Basel ein:

Eine wunderschöne Verbindung von Architektur und Natur, nicht wahr? https://www.fondationbeyeler.ch/museum/architektur-und-natur/

Bekannt wurde Piano übrigens für seine Museumsbauten – als erstes das Centre Georges Pompidou in Paris, das er gemeinsam mit dem US-Architekten Richard Rogers im Jahr 1977 fertigstellte. Beide sind übrigens Pritzer-Preisträger, haben also den „Nobelpreis für Architektur“ erhalten – genau wie Frank Gehry.

…und auch in unserer Nachbarstadt Köln ist Architektur von Renzo Piano zu sehen: Das „Weltstadthaus“ von P&C, ebenso in Berlin (debis-Bürohaus am Potsdamer Platz) und das spitze Hochhaus „The Shard“ in London sowie das Botín-Center im spanischen Santander stammen auch von ihm. Der im italienischen Genua geborene Piano will auch die eingestürzte Autobahnbrücke in seiner Heimatstadt wieder aufbauen.

PS: Danke an Konrad von Moltke für die Fotos aus dem Inneren des „Float“.

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