Mutter Ey lebt!

Seit Oktober 2017 steht Johanna Ey auf ihrem eigenen Platz – dem Mutter Ey-Platz auf dem Gelände des Andreasquartiers.
Wie? Sie wissen nicht, wer Mutter Ey war? Hier können Sie die Geschichte nachlesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Johanna_Ey

Sie führte ein wahrlich Hollywood-reifes Leben mit Höhen – sie war DIE Galeristin des Jungen Rheinland, befreundet mit Max Ernst, Otto Dix und vielen andere bekannten und interessanten Künstlern: http://www.duesseldorf-entdecken.de/mutter-ey/

Dieses ist das jüngste Düsseldorfer Denkmal aus den Händen von Bert Gerresheim – dem Düsseldorfer Bildhauer, der am gleichen Tag Geburtstag feiert wie ich 🙂

Max Ernst schrieb 1929 zu ihrem 65. Geburtstag aus Paris: „grosses ey wir loben dich, ey wir preisen deine staerke, vor dir neigt das rheinland sich und kauft gern und billig deine werke!

Genau dieser Satz ist auch im Mutter Ey-Denkmal verewigt. Ich finde es schon fast witzig, wie viele Menschen sich fast schon verrenken, um die Schrift zu entziffern. Machen Sie es doch auch!

Und nachdem klar war, dass dort das Denkmal für die kräftige Dame hinkommen soll, eröffneten die Erbauer des Andreasquartiers daneben das „Café Mutter Ey“ – ein entspannter und gepflegter Ort mit einem Raum für Kunst in der oberen Etage und viele Zeichnungen und Skulpturen von Bert Gerresheim im Café selbst.

An den Mutter-Ey-Platz ist mit Eröffnung des Andreasquartiers im Herbst 2017 auch die mallorquinische Restobar 20 Grad gezogen – Zufall oder Bezug auf die Mallorca-Reisen von Mutter Ey?

Wollen Sie mehr erfahren vom Hollywood-reifen Leben der Mutter Ey? Darüber habe ich in diesem Blog auch schon geschrieben…

…und schaun sich auch andere Werke von Bert Gerresheim an, der in Düsseldorf quasi omnipräsent ist: das Heinrich-Heine-Denkmal, das Stadterhebungsmonument, der Hoppeditz…

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