Bulgogi-Grillen am Tisch im „Seoul“

Das Seoul ist einer der „alteingesessenen“ Koreaner in Düsseldorf – und hat sich völlig zu recht in der vielfältigen Gastroszene etabliert.

Wir wählten Menüs bestehend aus Suppe, mengenweise Vorspeisentellerchen mit Kartoffel in Sojasoße, mariniertem Tofu, Salat und Kimchi.
Doch auch wer nicht auf Kimchi steht (so wie ich), wird in der koreanischen Küche fündig. BulGoGi heißt meine Lösung – mehrere Tage lang mariniertes Rindfleisch. Es ist extrem geschmacksintensiv und wird im Seoul auf Metall-Schüssel-Pfannen (zum besseren Vorstellen siehe Foto) serviert.
…und dann kam der fast peinlich aber im Grunde rührend nette Moment, wo der Chef des Hauses mir beim Essen half: Er legte ein rohes Salatblatt in meine Hand, drapierte Rindfleisch darauf, rührte mit einer Scheibe Knoblauch und mildem grünem Chili-Paprika in einer würzigen Sauce, bevor er alles aufs Salatblatt packte und mich anwies, es zusammenzufalten und alles auf einmal in den Mund zu stecken. Das sah ebenso wenig elegant aus wie es sich anfühlte, aber das Geschmackserlebnis ist das wert – es muss einfach in dieser Kombination zusammen gegessen werden. Den Reis brauchte man vor allem, um damit die extrem leckere Sauce des Bulgogi aufzutunken.
Als weitere Hauptgänge gab es gebratene Ente und Chili-Hühnchen, dessen Sauce vom ausgewiesenen Kenner asiatischer Speisen Lob erhielt.
Als Dessert liegt der Schwerpunkt auf frittierter Banane mit Vanilleis, was nicht jedermanns Geschmack ist. Asiaten sind halt nicht bekannt für ihre Nachspeisen.

Fazit: Seoul = jederzeit wieder

Seoul

Seoul

 

Seoul
Klosterstr. 45
40211 Düsseldorf
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